Feldkircher Lyrikpreis 2021 geht an Sarah Rinderer

2. Preis geht an Martin Piekar

Der Feldkircher Lyrikpreis ist einzigartig in Österreich und erhält auch im benachbarten EU-Ausland Anerkennung. Seit 19 Jahren wird mit diesem Preis der besondere Stellenwert der Lyrik im deutschsprachigen Literaturgeschehen gefeiert. Eine fachkundige Jury - Marie-Rose Rodewald-Cerha, Schriftsteller Herbert J. Wimmer, Kulturwissenschaftler und Literaturkritiker Klaus Zeyringer und Preisträger des Feldkircher Lyrikpreis 2020, Tobias Pagel-, haben aus 1750 Gedichten deutschsprachiger Lyrik ihre Wahl getroffen.

Und der diesjährige Feldkircher Lyrikpreis 2021 geht an Sarah Rinderer! Wir gratulieren herzlich!
„In einer unaufdringlichen, reduzierten Sprache werden klare, präzise Momentaufnahmen gemacht und immer wieder die Grenzen zwischen Ich und Welt ausgelotet,“ beschreibt Laudator Tobias Pagel die Lyrik der preisgekrönten Poetin. Sarah Rinderer ist 1994 in Bregenz geboren und hat „Bildende Kunst – Experimentelle Gestaltung und Angewandte Kultur- und Kunstwissenschaften“ an der Kunstuniversität Linz studiert. Sie lebt als Autorin, Künstlerin und künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstuniversität Linz in Wien, Linz und Hard.

Der zweite Preis des „feldkircher lyrikpreis 2021“ geht an den 1990 geborenen deutschen Autor Martin Piekar, der 2014 „World Lyrikwrestling Champion“ wurde. Weitere Preise für seine außergewöhnliche Poesie folgten in den letzten Jahren. Jurymitglied Herbert J. Wimmer argumentiert die Entscheidung für diesen Preisträger, damit, dass Piekars Gedichte „… einiges an abgründigkeiten aufweisen, sowohl psychische wie soziale“, der Autor „expressiv dynamisch gestimmt ist“ und „ein hauch von selbstironie durchs sprachlich kunstvolle verdickicht der vorläufigen erinnerung weht.“