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Theaterverein Konfrontation präsentiert: Zeitungsweiber. Dokumente der Frauen

Eine Kooperationsveranstaltung von ÖGB-Frauen-Vorarlberg, Frauenreferat der Katholischen Kirche Vorarlberg, femail-FrauenInformationszentrum Vorarlberg und Theater am Saumarkt!

Donnerstag, 31. Oktober 2019 - 20:15

Wien, 1899: Drei mutige Frauen gründen eine Zeitungsredaktion in Wien-Mariahilf und werden mit ihrer Zeitschrift „Dokumente der Frauen“ zu Wegbereiterinnen des Frauenwahlrechts und des Feminismus in Österreich.

Rosa Mayreder, Auguste Fickert und Marie Lang – das sind die drei Protagonistinnen des Theaterstücks aus der Feder von Susanna Oberforcher. Als Herausgeberinnen behandelten sie in ihrer von 1899 bis 1902 erscheinenden Zeitschrift weder Schönheitsrituale noch Kochrezepte, sondern politische Anliegen. Sie weisen auf gesellschaftliche Missstände hin und stellen politischen Forderungen.

Sechs Szenen beleuchten den enthusiastischen Beginn der „Dokumente der Frauen“, aber auch das baldige Scheitern. Das Theaterstück orientiert sich stark an den Artikeln und Büchern der drei Herausgeberinnen. Der Titel „Zeitungsweiber“ soll dem Publikum näherbringen, dass das Wort „Weib“ zur damaligen Zeit, anders als heute, nicht negativ besetzt war.

Das Ensemble: Petra Pecha, Uschi Souzcek, Susanna Oberforcher, Christine Neuwinger, Reinhard Kutschera, Vincent Nussbaumer

Autorin: Susanna Oberforcher; Regie: Christine Markl; Maske: Marika Fiala
 

„Die Herausgeberinnen von damals würden sagen, ‚Jetzt habt ihr das Frauenwahlrecht schon so lange und trotzdem habt ihr nichts erreicht?“

Susanna Oberforcher