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Im Gespräch: Caro Stark und Stephan Kasimir

Die neue Veranstaltungsreihe des Landesverbandes für Amateurtheater in Kooperation mit dem Theater am Saumarkt.

Theater - 3. November 2017 - 19:30

Professionelle Theaterkünstlerinnen und -künstler plaudern aus dem Nähkästchen, erzählen aus ihrem Leben, von ihrer Arbeit und stellen sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher.
Moderation: Dagmar Ullmann-Bautz

Caroline Stark und Stephan Kasimir, zwei Youngsters der Vorarlberger Theaterszene, jung aber bereits etabliert, leben und arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen, er als Regisseur, sie als Ausstatterin für verschiedenste Theater, hauptsächlich hier im Ländle. Und schon seit einigen Jahren beschäftigt Caroline Stark die Idee und der Wunsch selbstständig zu werden, Eigenverantwortung nicht nur für einen künstlerischen Bereich zu übernehmen, sondern für eine ganzes Projekt, ein ganzes Programm. Nicht mehr nur Stoffe und Inhalte aufgrund dramaturgischer Überlegungen eines Auftraggebers zu realisieren, sondern ein eigenes Programm, eine eigene dramaturgische Identität entwickeln, das begann zunehmend auch Stephan Kasimir zu reizen bis der Gedanke immer mehr Gestalt an nahm.
Kasimir: „Wir glauben, dass wir der bestehenden Theaterszene etwas neues hinzufügen können, etwas, das es bisher in Vorarlberg noch nicht gab.“ Vorarlbergs professionelle Theaterlandschaft ist äußerst rege, vielfältig positioniert und zumeist von guter Qualität. Die Produzenten der bestehenden und prägenden Theatergruppen und -häuser entstammen jedoch alle derselben Altersgruppe. Es ist daher nicht zu früh, dass eine jüngere Generation einsteigt und neue Impulse setzt, eine andere Farbe und Sichtweise, einen neuen künstlerischen und gesellschaftlichen Blick auf die Welt präsentiert.
So entwickelte sich die Idee weiter und es entstand 2016 das “Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung“, das jetzt im Herbst 2017 mit dem Stück „Lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz seine dritte Produktion auf die Bühne des Dornbirner Kulturhauses bringt.