Lars Arvid Brischke

Feldkircher Lyrikpreis 2019 - Die Preisträger

Lars Arvid Brischke erhält den ersten Preis. Er ist 1972 in Dresden geboren, lebt heute in Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Spezialist für Energiesysteme und Zukunftsforschung hat er sich immer schon auch der Lyrik gewidmet, ist Mitbegründer der Lyrikgruppe „Die Freuden des jungen Konverters“ und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen verweisen. „Wem fallen solche Formulierungen ein?“ fragt Jurymitglied Andreas Schumann und beantwortet die Frage mit „Offensichtlich jemandem, der das höhere Sprachspiel nicht nur liebt, sondern auch beherrscht.“ Wer sich in Brischkes poetische Welt eingraben will, dem empfiehlt er sein Gedichtband „eine leichte acht“.it ihren musikalischen Beiträgen kongenial ergänzt.

Der zweite Preis geht an den deutschen Autor Joseph Felix Ernst, der Buchwissenschaft und Germanistik in Erlangen studiert hat. Er kann bereits auf einige Veröffentlichungen und Literaturpreise verweisen. Im Moment arbeitet er an einem Roman. Jurymitglied David Fuchs schreibt in seiner Laudation über Joseph Felix Ernsts Gedichte: "Selbstherrlich sind Gedichte nie, aber auf die zukünftigen Mündungsfeuer aus den Kanonen dieses Autors darf man gespannt sein."

Der Mitherausgeber des österreichischen Literaturmagazins JENNY#2, Norbert Kröll, erhält den dritten Preis in Abwesenheit. Er wird gerade Vater und kann daher an der Preisverleihung nicht physisch teilnehmen. Seine Gedichte aber werden eingespielt. Nach einem Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien hat er zahlreiche Literaturstipendien erhalten und publiziert im Frühjahr kommenden Jahres seinen zweiten Roman. Nachzulesen sind die ausführlichen Lebensläufe, Laudationes und Gedichte der Preisträger auf der Homepage des Theaters am Saumarkt aber auch in der von Erika Kronabitter herausgegebenen „Lyrikanthologie des Feldkircher Lyrikpreises 2019“ Das Preisgeld von Euro 5000.- stammt von der Stadt Feldkirch und dem Land Vorarlberg. Charmant moderiert vom Obmann Autor und Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, wurde gestern der diesjährige Lyrikpreis 2019 verliehen. Kulturstadträtin Ingrid Scharf und Kulturlandesrätin Dr. Barbara Schöbi Fink mussten sich leider entschuldigen. Stadtrat MMag. Benedikt König übernahm die Übergabe der Preise an die Autoren. Er zeigte sich begeistert von vorgetragenen literarischen Kunstwerken, die einmal mehr aufzeigen, was zeitgenössische Lyrik an Sprachinnovation und Wortschöpfungen bieten kann. Das Klanglabor aus Liechtenstein hat den poetischen Abend m

Joseph Felix Ernst
Joseph Felix Ernst
Norbert Kröll
Norbert Kröll